Zukunft Nachbarschaft

Titelbild Zukunft Nachbarschaft

Rahmenplan_skaliert

 

Informationen zum Projekt:

Seit dem Abbruch der ehe­ma­li­gen Realschule in Naila im Jahr 2011 liegt ein ca. 15.300 m² großes inner­städtis­ches Are­al brach. Das im Eigen­tum des Land­kreis­es Hof befind­liche Grund­stück ver­fügt auf­grund der opti­malen Lage im Stadt­ge­bi­et und her­vor­ra­gen­der Infra­struk­tur – Schulen, Freibad, Gas­tronomie, Ärzte, Apotheken, Rathaus, Einkauf­s­möglichkeit­en, etc. sind fußläu­fig inner­halb 5 — 10 Minuten erre­ich­bar – über ein hohes Entwick­lungspo­ten­tial.

In Naila kann ein Fehlen von „gehoben­em Wohn­raum“ im Bere­ich des Geschoss­woh­nungs­baus verze­ich­net wer­den, dem eine Über­pla­nung des ungenutzten Grund­stücks zusät­zlich entgegenwirkt.

Das Grund­stück wurde im Jahr 2012 über die örtliche Presse zum Verkauf ange­boten, woraufhin wir, Jür­gen Bayreuther, selb­st­ständi­ger Architekt aus Issi­gau und Karolin Köh­ler, selb­st­ständi­ge Architek­tin aus Naila-Mar­lesreuth, auf das Are­al mit seinem enor­men Poten­tial aufmerk­sam wur­den. Nach­dem einige Monate später nir­gends von einem möglichen Investor die Rede war, sind wir auf den Grund­stück­seigen­tümer, den dama­li­gen Lan­drat, zuge­gan­gen und haben ange­fragt, ob wir als Pla­nungs­ge­mein­schaft das Grund­stück unverbindlich nach unseren Vorstel­lun­gen über­pla­nen dürfen.

Das nach­fol­gende Konzept ist ein möglich­er Bebau­ungsvorschlag, wie das Grund­stück zukün­ftig genutzt wer­den kön­nte. Selb­stver­ständlich kön­nen jegliche Bauher­ren- oder Inve­storen­wün­sche in eine weit­ere Pla­nung und Umset­zung einfließen.
Sämtliche erfol­gte Pla­nun­gen wur­den kosten­frei und aus freien Stück­en erarbeitet.

 

Idee / Konzept:

  • gen­er­a­tio­nenori­en­tiertes Nach­barschaft­skonzept mit indi­vidu­eller Durch­mis­chung von Jung und Alt an zen­tralen Treffpunkten
  • gemein­schaftlich nach­haltig – energieau­tarkes Quarti­er durch Nutzung erneuer­bar­er Energien (Anschluss an Bio­masse­heizw­erk bere­its am Grund­stück vorhan­den) und zen­trale Wärme­spe­icherung, sowie ökol­o­gis­che Bauweise (Pas­sivhaus-Bauweise)  → Folge- / Betrieb­skosten wer­den langfristig gesenkt
  • finanzielle Vorteile ein­er Bauher­renge­mein­schaft (erhe­blich­er preis­lich­er Unter­schied, ob z.B. zehn Fen­ster durch einen Bauher­ren bestellt wer­den oder 50 Fen­ster von mehreren Bauherren)
  • bar­ri­ere­freie Woh­nun­gen mit Aufzug und Tief­garage (roll­stuhl- bzw. kinderwagengerecht)
  • im gesamten Quarti­er wer­den ver­schieden­ste zubuch­bare Dien­stleis­tun­gen wie z.B. Haus­meis­terser­vice mit Schnee räu­men oder Rasen mähen / Reini­gungs­di­enst / Einkauf­sser­vice / „Essen auf Rädern“ (nicht nur für Senioren, son­dern auch für Kinder beruf­stätiger Eltern) angeboten
  • Möglichkeit der Nach­mit­tags­be­treu­ung und Beschäf­ti­gung von Kindern und Senioren im Generationentreff
  • an die Bedürfnisse der Bewohn­er angepasste Rei­hen­häuser (z.B. erdgeschos­sig bar­ri­ere­frei, zweigeschos­sig für Paare oder Fam­i­lien) sowie indi­vidu­elle Einfamilienwohnhäuser

[1] Generationentreff — Senioren und Kita

Generationentreff_skaliert

[2] Einfamilienhäuser — Kettenhäuser (entlang der Martin-Luther-Straße)

[3] Wohnhof — individuelle Einfamilien- / Doppelhäuser

[4] gehobenes Wohnen – barrierefreies Wohnen

[5] individuelle Reihenhäuser

 

Kontakt bei Interesse oder Rückfragen:

Weit­er­hin sind die Pläne im Rathaus der Stadt Naila einzuse­hen. Öff­nungszeit­en und Infor­ma­tio­nen unter www.naila.de